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ProfilSite SYSTEM
ThemenbereichStilwelten

Ausgangscharakter

Stilwelten geben Richtung vor, ohne das Ergebnis festzuschreiben

Stilwelten geben einer ProfilSite einen gestalterischen Ausgangscharakter.

Sie sind keine fertigen Templates, sondern regelbasierte Ausgangspunkte für projektbezogene Gestaltung.

ProfilSite - Technik und Funktionen

Funktion

Eine Stilwelt bündelt die grundlegende visuelle Regie

Eine Stilwelt beschreibt die grundlegende visuelle Regie eines Projekts oder Bereichs.

Sie beeinflusst unter anderem Farbe, Licht, Flächen, Material, Raum, Typografie, Bildbehandlung, Navigation, Karten, Buttons, Übergänge und Bewegung. Diese Eigenschaften bilden gemeinsam einen wiedererkennbaren Ausgangscharakter.

Die Stilwelt legt jedoch weder die gesamte Bühnenfolge noch die fertige Website fest. Inhalt, Bühnenwahl, Medien, Bereichsstruktur und einzelne Gestaltungsprofile bleiben eigenständige Ebenen.

Deshalb ist eine Stilwelt nicht mit einem vollständigen Design oder einer Vorlage gleichzusetzen. Dieselbe Bühne kann unter verschiedenen Stilwelten vollkommen unterschiedlich wirken.

Umgekehrt kann dieselbe Stilwelt durch andere Inhalte, Medien, Kompositionen und projektbezogene Anpassungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen.

ProfilSite System und Systemstilwelten

System & Projekt

Systemstilwelten bleiben geschützt, Projektstilwelten bleiben bearbeitbar

Systemstilwelten sind geschützte Ausgangsquellen.

Sie bilden den mitgelieferten gestalterischen Bestand und bleiben als Referenz unverändert erhalten. Für ein konkretes Projekt wird daraus eine Projektstilwelt verwendet, die innerhalb des jeweiligen Projektbestands bearbeitet werden kann.

Diese Trennung schützt sowohl das System als auch die individuelle Arbeit. Änderungen an einer Projektstilwelt beeinflussen keine anderen Projekte und verändern nicht die ursprüngliche Systemstilwelt.

Gleichzeitig bleibt jederzeit nachvollziehbar, von welchem Ausgangscharakter eine projektbezogene Entwicklung begonnen hat. Eine bereits bearbeitete Projektstilwelt kann wiederum als Ausgangspunkt für weitere Varianten dienen.

Dadurch lassen sich unterschiedliche gestalterische Richtungen innerhalb eines Projekts entwickeln, ohne einen bestehenden Stand überschreiben zu müssen.

ProfilSite System und die Gestaltungsprofile

Weiterentwicklung

Gestaltungsprofile entwickeln einen vorhandenen Charakter gezielt weiter

Die eigentliche Individualisierung einer Stilwelt erfolgt über die Gestaltungsprofile.

Sie steuern getrennte Aspekte wie Raum, Breite, Komposition, Licht, Oberfläche, Geometrie, Schatten, Bildbehandlung, Navigation, Karten, Buttons, Bewegung und Typografie. Ein einzelner Parameter verändert dabei nur seinen vorgesehenen Gestaltungsbereich.

Diese Trennung verhindert, dass eine Änderung unkontrolliert mehrere Ebenen gleichzeitig verändert. Eine größere Inhaltsbreite muss beispielsweise nicht automatisch eine andere Schattenwirkung oder Navigationsform auslösen.

Dadurch lassen sich gestalterische Entscheidungen gezielt beurteilen und bei Bedarf wieder zurücknehmen. Die Stilwelt bleibt dennoch mehr als eine bloße Summe einzelner Einstellungen.

Ihr Ausgangscharakter sorgt dafür, dass die verfügbaren Ausprägungen innerhalb eines nachvollziehbaren gestalterischen Rahmens zusammenwirken.

ProfilSite System - Bühnenabweichungen gewollt!

Bühnenabweichung

Einzelne Bühnen dürfen begründet vom Grundcharakter abweichen

Ein Bereich kann einen gemeinsamen gestalterischen Grundcharakter besitzen, ohne dass jede Bühne identisch aussehen muss.

Einzelne Bühnen dürfen den Bereichsstil gezielt überschreiben, wenn ihre Aufgabe eine andere räumliche oder visuelle Inszenierung benötigt. Eine solche Abweichung sollte begründet sein.

Ein Auftakt kann beispielsweise großzügiger und stärker inszeniert werden als ein nachfolgender Langtext. Eine Galerie kann andere Bildrahmungen oder Raumverhältnisse benötigen als eine reine Informationsbühne.

Entscheidend ist, dass die Abweichung die Aufgabe der Bühne unterstützt und nicht lediglich zusätzliche Variation erzeugt. Auch Hell- und Dunkeldarstellung gehören zu dieser Regie.

Sie werden als zwei Zustände derselben Gestaltung betrachtet. Kontrast, Flächen, Typografie und Bilder müssen in beiden Zuständen funktionieren.

ProfilSite - Bühnen, Räume und Gestaltung

Stilwelten 1-8

Von räumlicher Faltung bis zu präziser Lichtführung

Die ersten acht Stilwelten reichen von dynamischen Flächenkompositionen über materialbetonte Charaktere bis zu sehr reduzierten, lichtgeführten Räumen.

Faltwerk arbeitet mit versetzten Flächen, diagonalen Faltkanten, integrierten Bildern und klar geführten Textachsen. Die Wirkung ist dynamisch, bleibt aber kontrolliert und räumlich geordnet.

Galerieraum orientiert sich an kuratierten Ausstellungsräumen. Große Bildtafeln, klare Blickachsen, ruhige Typografie und gestaffelte Ebenen erzeugen eine zurückhaltende, präsentationsorientierte Wirkung.

Glas verwendet transparente Schichten, präzise Lichtkanten, kühle Reflexe und großzügige Bild-Text-Flächen. Der Charakter ist klar, architektonisch und lichtbetont.

Granit basiert auf mineralischer Schwere. Gesägte Steinflächen, kristalline Körnung, massive Fugen und gerichtetes Streiflicht bestimmen den Eindruck.

Graphit Atelier verbindet tiefes Graphit mit gerichteten Metalllichtkanten, asymmetrischen Bild-Text-Schnitten und technisch präziser Typografie.

Helix arbeitet mit vertikalen Achsen, gedrehten Flächen und gestaffelten Bild-Text-Körpern. Die Gestaltung erhält dadurch räumliche Tiefe und eine kontrollierte Bewegung.

Kupfer setzt auf warme metallische Flächen, tiefe Schatten, präzise Fugen und sparsame Patina-Akzente. Die Wirkung ist materialbetont und ruhig.

Lichtfuge nutzt schmale Bildfugen, leichte Typografie, große Leerflächen und feine Linienachsen. Der Raum wirkt hell, präzise und bewusst zurückgenommen.

ProfilSite System - Stilwelten zur individuellen Gestaltung

Stilwelten 9-16

Materialruhe bis Pop Art erweitern das gestalterische Spektrum

Die Stilwelten neun bis sechzehn reichen von ruhigen mineralischen Flächen über organische und filmische Räume bis zu ausgeprägt grafischen Charakteren.

Materialruhe verbindet monolithische Kalk- und Steinflächen mit flächenbündigen Bildern, kontrolliertem Leerraum und langsamen räumlichen Verschiebungen. Die Wirkung ist mineralisch und ruhig.

Monolith arbeitet mit breiten Flächen, blockhafter Großtypografie, ungerahmten Bildkörpern und klar getrennten Volumen. Der Charakter ist monumental und architektonisch.

Natur verwendet organische Raumfolgen, Horizontlinien, Blattlicht und weiche Bild-Text-Landschaften. Übergänge zwischen Bühnen erzeugen einen ruhigen, natürlichen Raumfluss.

Orbital setzt Kreisbahnen, Ellipsen, radiale Bezugslinien und frei gesetzte Bildkörper ein. Die Gestaltung wirkt skulptural und kontrolliert bewegt.

Ortslicht orientiert sich an filmischen Lichtsituationen wie Morgenlicht, blauer Stunde oder warmen Innenraumzonen. Kader und seitliche Nebenflächen unterstützen diesen Charakter.

Panorama arbeitet mit heller Weite, horizontaler Raumdramaturgie und ruhigen Fern- und Nahhorizonten. Bild, Text und Orientierung erhalten großzügigen Raum.

Platin verbindet satinierte Edelmetallflächen, feine Facetten, silberblaue Reflexe und tiefe Schattenfugen. Die Wirkung ist kühl, präzise und elegant.

Pop Art verwendet harte Farbblöcke, übergroße Typografie, versetzte Raster und eine kontrollierte Druckstruktur. Der Charakter ist grafisch, plakativ und deutlich signalorientiert.

ProfilSite - Welten schweben im Raum

Stilwelten 17-24

Licht, Schwebe und räumliche Tiefe prägen die letzten acht Stilwelten

Die Stilwelten siebzehn bis vierundzwanzig arbeiten verstärkt mit Transparenz, frei stehenden Ebenen, gerichteter Bewegung und räumlicher Tiefenwirkung.

Prisma kombiniert transluzente Licht- und Bildebenen mit kontrollierten Überlagerungen und optischer Brechung. Der Raum wirkt hell, präzise und geschichtet.

Schwebe setzt frei stehende Inhaltskörper in großzügigen Leerraum. Klar getrennte Ebenen erzeugen eine leichte, hochwertige Tiefenwirkung.

Seidenstrom arbeitet mit weichen Bahnen, asymmetrischen Strömungen und großzügigen Leerzonen. Bild und Text werden über sanft geführte Übergänge miteinander verbunden.

Signalraster nutzt große Typografie, flächenbündige Bilder, kräftige Konturen und einen klaren Signalakzent. Die Wirkung ist streng redaktionell und plakativ.

Klare Architektur basiert auf asymmetrischen Doppelseiten, sichtbaren Ordnungslinien, großen Nummerierungen und präzise geschnittenen Architekturmotiven. Das Raster bleibt deutlich erkennbar.

Warmes Atelier verbindet gerichtetes Werkstattlicht mit geschichteten Papierflächen, versetzten Bildplatten und nah geführten Materialdetails. Der Charakter ist handwerklich und sinnlich.

Surreal setzt schwebende Bildkörper, unerwartete Maßstabssprünge und transparente Lichtflächen ein. Trotz der ungewöhnlichen Raumwirkung bleiben die Leseebenen geschützt.

Tiefenlicht gliedert den Raum in Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Warme Lichtkanten, tiefe Schattenzonen und kontrolliert hervortretende Bildflächen erzeugen eine deutlich räumliche Wirkung.

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