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ProfilSite SYSTEM
ThemenbereichGestaltung

Gestaltungsregie

Getrennte Profile machen visuelle Entscheidungen gezielt steuerbar

Die visuelle Ausprägung einer ProfilSite wird über getrennte Gestaltungsprofile gesteuert.

Raum, Licht, Oberfläche, Typografie, Navigation und Bewegung bleiben dadurch gezielt veränderbar.

Die ProfilStruktur im ProfilSite System

Profilstruktur

Zweiundzwanzig Gestaltungsprofile trennen visuelle Entscheidungen voneinander

ProfilSite verwendet 22 definierte Gestaltungsprofile.

Jedes Profil steuert einen klar abgegrenzten Aspekt der Darstellung.

Dadurch entsteht kein einziger großer Stilregler, sondern ein System aus getrennten Entscheidungen, die miteinander kombiniert werden können.

Zu den Profilen gehören Kontrastschutz, Flächenlicht, Lichtregie, Oberflächenprofil, Bühnendichte, Inhaltsbreite, Komposition, Geometrie, Rahmen, Schatten, Bildrahmung, Bildmaske, Kopfdichte, Navigationsabstand, Navigationsregie, Karten, Buttons, drei Bewegungsbereiche sowie Typografie und Typografie-Regie.

Die Ausprägungen sind kuratiert.

Das bedeutet, dass nicht beliebige freie Werte eingetragen werden, sondern definierte Optionen zur Verfügung stehen.

ProfilSite System - Lichtregie und Atmosphäre

Licht & Material

Lichtregie und Oberflächenprofil prägen Atmosphäre und Materialwirkung

Kontrastschutz bildet die Grundlage für eine lesbare Darstellung und ist als geschützte Vorgabe angelegt.

Er soll verhindern, dass gestalterische Änderungen notwendige Kontrastanforderungen unbemerkt unterschreiten.

Flächenlicht steuert, ob Flächen eher matt, gestaffelt oder lichtbetont erscheinen.

Das Profil verändert damit die Grundwirkung von Ebenen, ohne bereits eine konkrete Lichtquelle festzulegen.

Lichtregie besitzt zahlreiche Ausprägungen, von neutral und ausgewogen über gerichtet oder volumetrisch gestaffelt bis zu Galerielicht, optisch gebrochenem Licht, Horizontlicht, diffusem Raumlicht, Ringlicht und axialer Beleuchtung.

Licht wird damit als räumliches Gestaltungsmittel behandelt.

Oberflächenprofil bestimmt die Materialanmutung.

Zur Auswahl gehören unter anderem natürliche, satinierte, papierartige, mineralische, glasige, metallische und optisch gebrochene Oberflächen.

ProfilSite System - die räumlche Gewichtung einer Bühne.

Raum & Komposition

Dichte, Breite und Komposition bestimmen die räumliche Gewichtung

Bühnendichte steuert, wie eng oder großzügig Inhalte innerhalb einer Bühne angeordnet werden.

Die Ausprägungen reichen von kompakt und ausgewogen über architektonisch verdichtet oder weiträumig bis zu stärker räumlich geprägten Formen wie Tiefenstaffelung, Ausstellungshalle, schwebendem Atemraum oder orbitalem Raum. Inhaltsbreite legt fest, wie viel horizontale Fläche der eigentliche Inhalt einnimmt.

Neben fokussierten und normalen Breiten stehen weite, panoramische und speziell räumlich interpretierte Varianten zur Verfügung. Breite ist damit nicht nur eine technische Maximalangabe, sondern Teil der visuellen Gewichtung.

Kompositionsprofil ordnet die Elemente zueinander. Ausgewogene und editorial versetzte Formen stehen neben monolithischen, gefalteten, tiefengestaffelten, fließenden, perspektivischen, panoramischen oder orbitalen Kompositionen.

ProfilSite und die Geometrie der Gestaltung

Geometrie

Ecken, Rahmen und Schatten formen die räumliche Sprache

Eckenprofil definiert die Grundgeometrie von Flächen und Bildkörpern.

Zur Auswahl stehen klare, weiche, runde, gefaste und elliptische Formen. Diese Entscheidung beeinflusst die formale Sprache eines Projekts, ohne andere Profile automatisch mitzuziehen.

Rahmenwirkung bestimmt, ob Elemente ohne Rahmen, mit feiner Begrenzung oder deutlich betont erscheinen. Ein Rahmen ist damit kein festes Merkmal einer Stilwelt, sondern eine eigenständig steuerbare Ebene.

Schattenprofil reicht von vollständig schattenlosen Darstellungen über weiche und definierte Schatten bis zu atmosphärisch tiefen, diffusen oder räumlich spezifischen Varianten. Schatten kann dadurch von einer fast unsichtbaren Trennung bis zu einem bewussten Tiefeneffekt reichen.

ProfilSite und Bildwirkung

Bildwirkung

Rahmung und Maske steuern die sichtbare Einbindung von Medien

Bildrahmung steuert, wie ein Medium als Objekt im Raum erscheint.

Möglich sind unter anderem flächenbündige Bilder, weiche oder konturierte Rahmen, Bildtafeln, optische Scheiben, cineastische Bildfelder und frei stehende Bildobjekte. Spezifische räumliche Varianten ergänzen den Katalog.

Bildmaske bestimmt dagegen die sichtbare Form des Bildausschnitts. Neben Rechteck, geschnittener Ecke und weichem Oval gibt es vertikale Fugen, diagonale Keile, Tiefenfenster, bandartige Formen, Galerietafeln, überlagerte Fenster, Horizontbänder und weitere räumlich geprägte Masken.

Rahmung und Maske erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Rahmung beschreibt das Bild als Objekt oder Fläche, während die Maske die sichtbare Kontur des Motivs definiert.

Bedienelemente variiren im System

Karten & Buttons

Bedienelemente erhalten einen projektspezifischen Charakter, ohne ihre Funktion zu verlieren

Kartenprofil definiert die räumliche Behandlung von Kartenflächen.

Ruhige, angehobene und konturierte Karten stehen neben Platten, Linienleisten, Facetten, schwebenden Ebenen, transluzenten Schichten und räumlich stärker ausgeprägten Varianten. Die Karte bleibt dabei eine strukturelle Inhaltseinheit, deren visuelle Form verändert werden kann.

Buttonprofil steuert die Form und Linienwirkung von Bedienelementen. Zur Verfügung stehen beispielsweise Kapsel, weiche Form, geradlinige oder blockhafte Varianten sowie reduzierte Text- und Linienformen.

Weitere Ausprägungen arbeiten mit Kerben, Lichtkanten, prismatischen Linien oder räumlich geprägten Formen. Buttons sollen innerhalb einer ProfilSite funktional erkennbar bleiben.

Das Profil verändert ihre gestalterische Einbindung, nicht ihre Aufgabe.

ProfilSite System und der Charakter einer Choreografie

Bewegung

Charakter, Dauer und Choreografie werden getrennt gesteuert

Bewegung wird in drei getrennten Profilen gesteuert.

Stilbewegungscharakter beschreibt die Art des Übergangs, etwa ruhig, präzise, fließend, enthüllend, gleitend oder räumlich bewegt. Stilbewegungsdauer bestimmt mit fünf Stufen die zeitliche Ausdehnung.

Stilbewegungsregie legt fest, wie mehrere Elemente miteinander bewegt werden, beispielsweise gemeinsam, gestaffelt, gerichtet oder entlang räumlicher Achsen. Diese Trennung verhindert, dass Bewegung als einzelner pauschaler Effekt behandelt wird.

Charakter, Geschwindigkeit und Choreografie können gezielt aufeinander abgestimmt werden. Die Aufgabe von Bewegung besteht darin, räumliche Beziehungen und Dramaturgie zu unterstützen.

Inhalte dürfen dadurch nicht schwerer erreichbar oder lesbar werden.

ProfilSite System - die Typografische Regie

Typografie

Typografische Regie verbindet Wirkung mit lesbarer Hierarchie

Die typografische Grundlage ist als geschütztes Profil geführt.

Zusätzlich steuert die Typografie-Regie die Größen- und Wirkungscharakteristik. Die Ausprägungen reichen von kompakt und ausgewogen über expressiv, monumental, luftig oder gestuft bis zu cineastisch weiten, skulpturalen und gestreckt eleganten Formen.

Typografische Gestaltung wird dabei nicht allein als Wahl großer Überschriften verstanden. Zeilenlänge, Abstände, Hierarchie und Textmenge müssen gemeinsam funktionieren.

Ein umfangreicher Fließtext benötigt andere Bedingungen als eine kurze Aussagebühne. ProfilSite kann typografische Qualitätsgrenzen sichtbar machen, statt Text automatisch immer weiter zu verkleinern.

Der Inhalt soll die Wahl einer geeigneten Bühne beeinflussen.

Kleine View-Ports sind kein Problem im ProfilSite System

Responsive Regie

Kleine Viewports erhalten eine eigenständige, aber inhaltlich vollständige Ordnung

Responsivität bedeutet im ProfilSite System nicht, eine Desktopansicht lediglich proportional zu verkleinern.

Breite oder räumlich komplexe Kompositionen müssen auf kleineren Geräten in eine klare Lesereihenfolge überführt werden. Inhalte und Navigationswege sollen unabhängig von der Bildschirmbreite erreichbar bleiben.

Dafür existieren systemische Regeln zum Viewport-Verhalten und zu mobilen Ersatzdarstellungen. Eine mobile Darstellung kann deshalb bewusst anders angeordnet sein als die große Desktopkomposition, solange Inhalt, Hierarchie und Funktion erhalten bleiben.

Diese Logik ist auch gestalterisch relevant. Eine Komposition darf auf einem großen Bildschirm Tiefe, horizontale Beziehungen oder freie Platzierung nutzen.

Auf einem schmalen Gerät wird daraus gegebenenfalls eine lineare Folge.

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